Dieses sollten Diabetiker beachten...



Da die Schmerzwahrnehmung
gestört ist, kann es durch schlecht sitzendes Schuhwerk zu Druckstellen, Blasen oder offenen Stellen kommen, die nicht rechtzeitig bemerkt werden.
Gleiches gilt auch für zu enge Strümpfe.
Fremdkörper im Schuh, z. B. kleine Steinchen, werden nicht wahrgenommen und führen oft zu Wunden.
Diabetiker sollten deshalb keine Sandalen tragen.

Die Haut ist sehr empfindlich. Eine Strupfnaht, gestopfte Strümpfe, Falten oder Risse in der Innensohle können bereits Verletzungen herbeifüren.

Scharfe Instrumente bei der Fußpflege, wie Nagelschere und Hornhauthobel, Hornhautpflaster und keratolytische Lösungen, mit denen Hornhaut aufgelöst werden soll, können ebenfalls Verletzungen herbeiführen.

Ist das Themperaturempfinden ausgefallen, führen heiße Fußbäder, Wärmflaschen und Wärmedecken oft zu schweren Verbrennungen.

Kleine Hautrisse oder eine Blase am Fuß entzünden sich bei Diabetikern häufig. Kommt noch der schlechte Heilungsprozess hinzu, führt dies schnell zu einem "offenen Fuß", der die Betroffenen manchmal Wochen oder gar Monate an ihr Bett fesselt.
Deshalb kommt der Prophylaxe beim diabetischen Fußsyndrom besonderer Bedeutung zu. Vor allem bei Patienten mit einer mehr oder minder ausgeprägten Schmerzunempfindlichkeit spielt die optimale Schuhversorgung eine wichtige Rolle. Zeigen sich erste Druckstellen, muß dieser Bereich sofort entlastet werden.
Konfektionierte Spezialschuhe helfen die neuerliche Belastung zu reduzieren.

Allgemeine Austattungsmerkmale von Spezialschuhen für Diabetiker

  • Die weite Schaftöffnung ermöglicht einen leichten Einstieg in den Schuh.
  • Der anatomisch geformte Schaft bietet einen druckfreien Zehenbereich, auch bei Aufnahme einer diabetesadaptierten Fußbettung.
  • Der hohe hintere Schaftrand reduziert ein Rutschen der Ferse, auch bei stärkeren Einlagen.
  • Die Polsterung von Lasche, Schaftrand und im Vorfußbereich vermindert die Gefahr von Druckstellen.
  • Die verlängerte Fersenkappe garantiert eine stabile Fersenführung.
  • Der Schaft ist im Vorfußbereich nahtfrei verarbeitet.
  • Das versteifte Gelenk unterstützt den Fuß bei statischen und dynamischen Belastungen.
  • Das rutschfeste Sohlenprofil gewährleistet sicheren Stand und Zuverlässigkeit beim Gehen.
  • Für Zurichtungen bietet der Unterbau (Sohle) gute Voraussetzungen.

Für Diabetiker werden diabetisadaptierte Weichbettungen im Sandwich-Verfahren hergestellt, welche die unterschiedlichen Belastbarkeitszohnen besser ausgleichen können.

Das Grundprinzip ist ein tragender Unterbau, der die geschädigte Fußstatik stützen und vor allem vor weiterer Deformierung bewahren soll.

Die oberen Schichten bestimmen mit geringeren Härtegraden die Dämpfung des Auftritts und die Qualität der Fußbettung. Die gute Hautverträglichkeit der Materialien ist selbstverständlich.

Hergestellt wird eine solche Einlage über ein nach Formabdruck oder Gipsabdruck gefertigtes Positiv, dessen Sohlenplastik exakt dem des zu versorgenden Fußes entspricht.

Weiter Informationen unter:

http://www.allpresan.de/deutsch/diabetes/diabetes_magazin.html

___________________________________________________________________

Bloom Gesunde Schuhe· Emsdettener Straße 56 · 48268 Greven
Telefon: 02571 - 53 678 · Email: info@orthopaedie-bloom.de

http://www.gesunde-schuhe.com